Liebe Lesende,
auch wenn der Februar vorbei ist, möchte ich Ihnen und Euch den Monatsspruch von Februar ans Herz legen:
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
Dieser Vers stammt aus dem 5. Buch Mose und ist eine Aufforderung, der wir doch eigentlich gerne nachkommen. Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute…
Das erscheint allerdings gar nicht so einfach angesichts der Lage in der Welt. Und auch im Privaten ist nicht immer alles gut, auch wenn ich natürlich nicht weiß, was bei Ihnen und Euch gerade so los ist.
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute…
Fröhlich sein auf Knopfdruck oder Anordnung ist auch schwierig. Zumindest bei mir ist das so. Wenn mir jemand sagt: Mensch, jetzt sei doch mal fröhlich! weckt das in mir oft eher Widerwillen: ich werde bockig und schlecht gelaunt.
Und trotzdem steht da diese Aufforderung im Raum, sich zufreuen und fröhlich zu sein und das Gute zu sehen.
Ich glaube, diese Aufforderung kann und will uns helfen. Wenn wir es schaffen, die positiven Dinge des Lebens, die wir alle unbestreitbar in unseren Alltagen immer wieder erleben, zu sehen, zu würdigen und daraus Kraft zu schöpfen, dann hilft uns das. Wir werden resilienter. Freude und Spaß helfen uns, unsere Werte zu vertreten, Rückgrat zu bewahren und für das einzustehen, was Gott uns mit auf den Weg gegeben hat: das Leben als Geschenk. Und das ist unabhängig von politischen und gesellschaftlichen Strömungen, von Egoismen und Selbstzentriertheit. Freude und Spaß helfen uns dankbar zu sein. Dankbarkeit hilft uns offenherziger zu sein und weniger empfindlich.
„Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“ Ist also auf vielen Ebenen eine positive Geisteshaltung, die uns in unseren Alltagen und in den Begegnungen mit anderen helfen kann.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Freude und fröhliche Momente,
Liebe Grüße
Ihre und Eure Iris Weiner